PA3GUU / 9H3YT
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Pascal Smit 12-11-2004
Der Anfang.
Hallo, diese Seite vermittelt einen kleinen
Eindruck meines Hobbys. Ich
heiße Peter Smit und bin Sendeamateur mit dem Call PA3GUU.
Meine Prüfung habe ich im April 1994 abgelegt, bekam meine Lizenz am 27.
April und es wurde mir das Call PE1PKK
zugeteilt.
Nach meinen ersten Erfahrungen als C-Amateur stürzte ich mich in die Kunst der
Morsetelegrafie. Schließlich war es die Kurzwelle, die mich faszinierte.
Die Prüfung für die A-Lizenz machte ich im Mai 1995 und am 7. Juni 1995 bekam
ich meine Genemigung mit dem Call PA3GUU.
Im April 1998 ging ich in Urlaub nach Malta. Da Malta nicht an die CEPT
angeschlossen ist, musste ich ein Malteser Call beantragen, das damals 3
Malteser Pfund, ungefähr 24 Mark, kostete.
Man teilte mir damals das Call 9H3YT zu
Malta gefiel sehr. Mittlerweile war ich schon 3 mal dort, davon 2 mal mit der VRZA, (1999 und 2001) und
einmal als ich 12,5 Jahre verheiratet war, das erste Mal bereits 1998.
Meine größte Leidenschaft ist das Morsen, auch CW genannt. Pro Jahr mache ich
durchschnittlich 400 QSO's, davon mehr als 95% in CW.
Mittlerweile habe ich das Deutschland Diplom (DLD) 100 des DARC
erhalten und arbeite jetzt für das DLD 300, wofür man die Ehrennadel in B
Informationen über das DLD bei www.darc.de.
Ich bin auch Mitglied der MARL, (die Maltese Amateur Radio League und des Kempische Amateur Radio
club.
Zu Hause habe ich einen FT-1000MP MARK V von Yaesu. Darauf komme ich noch zurück.
Yaesu
FT1000MP MARK V (foto by mods)
Das Hobby begann 1970, als ich zwei kleine 27 MHz-Spielzeuge, Portophönchen hatte. Das interessierte mich und ich hatte viel Spaß damit, zusammen mit einem Freund. Die richtige Sache fing erst an in 1972, als ich bei Quelle in Fürth ein 12-Kanal AM Portofon kaufte..
Porto
Palladium CB612 AM
Dieses Porto steht noch immer in meinem Shack, als Erinnerung daran, wie alles
begann.
1973 begann ich mit einer technischen Ausbildung an der LTS (Technische Schule)
und dort gab es auch ein paar sog. "Bakkie Mannen", die schon viel
weiter waren als ich. Von ihnen habe ich viel gelernt und wir hatten viel Spaß
zusammen. Das Lustige ist, dass die beiden, mit denen ich am Meisten machte,
später auch lizenziert wurden. Nach der LTS-Zeit, 1977, wegen mehrerer Umzüge
meinerseits, verloren wir uns aus den Augen.
1976 wurde ich Veron
Mitglied, weil der 27 MHz-Funk zu bröckeln anfing, auch weil es in den
Niederlanden illegal war und ich schon ein paar Male "Besuch" von der
RCD bekommen hatte, die alles beschlagnahmt haben (außer meinem Porto, das ich
gut versteckt hatte). Auch bei einem der beiden Freunde sind sie "ohne
Einladung" zu Besuch gekommen und haben dort seinen Sommerkamp FT350-
einen HF-Set, worin die 10 MHz auf 11 MHz umgebaut war und mit einer
anständigen Richtantenne immerhin 100W absetzte - beschlagnahmt. Schade, denn
mit diesem Gerät hatten wir eine Menge Spaß (Die Nachbarschaft übrigens nicht,
hi). Die weiteste Verbindung war nach Gainsville in Texas in SSB auf 27.575
MHz. Das war in Oktober 1974.
1976 habe ich bei der Ve
Icom IC-R 70
Aber noch kurz einen Sprung in die Zeit zurück. 27 MHz wurde
Aber trotzdem waren die 11-Meter-Zeiten für mich vorbei. 1983, als ich mit
meiner Freundin in Vollenhove wohnte, packte ich den ganzen Krempel in den
Schrank, und er wurde danach nie mehr verwendet. Mein Interesse galt immer mehr
den Kurzwelle. Als Höramateur habe ich deshalb auch sehr viele Hörberichte
verschickt und viele QSL-Karten erhalten. Es dauerte noch bis 1994, bis ich die
Funkamateurprüfung machte. Als sogenannter C-Amateur war ich nicht so ganz
aktiv, aber trotzdem war meine weiteste Verbindung mit OK2BLE (Tschechien) auf 144.310 MHz (25 Watt PEP
in SSB) über eine Entfernung von
1995, als ich meine A-Lizenz hatte, bekam ich noch keine HF-Set. Ich hatte kein
Geld um mir eine Kurzwellen-Station anzuschaffen. Ich bekam dann das Angebot
eines Freundes, jede Woche an einem Mittag bei ihm senden zu dürfen, bis ich
mein erstes HF-Set haben würde. Meine erste Kurzwellen-Verbindung war mit SM5BDQ im
Leider ist mein Freund am 20. Oktober 1998 im Alter von 50 Jahren gestorben.
Sein Call war PA3FRS OM
Geert van der Schaaf.
In
Dezember 1995 machte Steef PA0IB mir
einen Angebot, dem ich nicht widerstehen konnte. Er hatte noch einen
selbstgebauten 40 Watt-Kurzwellen-Sender, den ich ausleihen durfte, bis ich
meine eigene Station hatte. Dieses
Angebot nahm ich mit beiden Händen an und hatte am 15. Dezember 1995
meine erste Kurzwellen-Verbindung von zu Hause aus mit EW1WC auf 7.057 MHz und 40W PEP und einem
Langdraht als Antenne, ...... jaja, auch hier keine QSL-Karte...
Im April 1996 kaufte ich einen gebrauchten Kenwood TS440, hatte aber nicht viel
Glück mit diesem Gerät. Etwas stimmte nicht damit, er war ein bisschen taub,
eine Katze im Sack also. Im Oktober 1996 bestellte ich bei Schaart in Katwijk
einen Kenwood TS 450SAT, der auf dem Postweg verschwand, aber nach einigen
Telefonaten, hin und her, schickte Schaart ohne Probleme einen anderen neuen
TS450, den ich am 16. November in Empfang nahm. Der Postbote war weniger
begeistert, so viel Geld bei sich zu haben, aber so war's halt.
Mit diesem Gerät hatte ich die erste Verbindung mit DF2FZ
am 16. November 1996 auf 7.056 MHz in SSB mit 100 W PEP und einer
FD3 Antenne in
TS 450S
Den Kenwood habe ich bis 23. Mai 2002 besessen und hatte viel Spaß damit. Auf Malta habe ich den
Yeasu FT 990 kennengelernt, womit ich sehr zufrieden war. Die Folge war, dass
ich im Mai 2002 einen gebrauchten FT 990 kaufte, welcher eine Bereicherung zum
TS450 war. Viel weniger Rauschen durch einen besseren Signal-Rausch-Abstand,
sogar ganz schwache Signale <S3 konnten gut gearbeitet werden, dass konnte
ich mit meinem TS450 vergessen. Den Yeasu habe ich jetzt 10 Monate und er ist
der Beste von allen Sets die ich bisher gehabt habe.
Die Liebe für CW.
Meine
Liebe für CW (Morsetelegrafie) fing schon früh an. Als ich zusammen mit einem
Schulfreund auf dem Dachboden mit dem alten Radio meines Großvaters alle
möglichen interessanten Piepgeräusche lauschte, dachten wir, dass dies alles
Spionagenachrichten aus der Soviet Union waren.
In der Schule durften wir also gar nichts über all das Gepiepse im Radio
erzählen. Später hörten wir, dass es sich um einen Morsecode handelte und das
machte die Sache natürlich ein ganzes Stück spannender und bestätigte unsere
"Theorie über Spionagenachrichten".
Ein paar Jahre später fanden wir heraus, dass wir nur Radio Scheveningen gehört
hatten, und eine Bake auf Mittelwelle, und unser
"Geheimagenten-Traum" stürzte zusammen. Der Schulfreund zog ein paar
Monate später nach 'sHertogenbosch und das war sehr weit weg. Ich habe ihn nie
mehr gesehen. Ein anderer Freund kam und mit ihm habe ich das Abenteuer mit den
27 MHz-Portofonen erlebt und auch wir lauschten oft Morsesignalen, verstanden
nichts davon, aber es gehörte zum Spiel das wir spielten - ja, richtig erraten,
wir waren Geheimagenten.
Dies machten wir, bis ich in die Technische Schule (LTS) ging. Mein Freund zog
damals nach Heemstede, weil sein Vater dort einen anderen Job bekam. Das
Interesse für die Morse-Sprache verschwand zusammen mit dem Freund.
Als ich 1977 die LTS verließ und mehr Kontakt zu anderen Funkamateuern hatte,
kam das Interesse für CW wieder etwas auf. Ich kaufte mir ein Buch über die
Morsesprache und versuchte daraus zu lernen und zu verstehen. Das war leichter
gesagt als getan. Ich konnte schnell die Baken der Amateur-Repeater
unterscheiden und auch viele Kurzwellenbaken fingen an mir vertraut zu werden.
Trotzdem ließ ich CW wieder ganz fallen, als das Verhältnis mit meiner heutigen
XYL begann. Ich fand meine Freundin viel interessanter als all diese Piepser,
hi. Als ich 1994 nach der C-Prüfung mit einem Morsekurs anfing, merkte ich,
dass ich in den Jahren, in denen ich nichts mit CW gemacht hatte, alles wieder
vergessen hatte. So musste ich wieder von vorne anfangen. Ein mir bekannter
Funkamateur hatte eine Diskette mit dem Morsekurs von Yaesu und ich fing eifrig
zu studieren an. Zusätzlich machte ich regemäßig Gebrauch vom Morsekurs der Ve
Kurzwelle im Urlaub.
Meine
Kurzwellenabenteuer im Urlaub fingen sehr mühsam an. Meine XYL hat absolut kein
Interesse an meinem Hobby und hat immer gesagt: "Das Zeug geht nicht
mit!!". Also mussten wir es anders versuchen. Wir gehen schon seit langem
in der Vorsaison nach Bladel und das machten wir auch bereits vor 1994, also
vor der Lizenz-Zeit.
Als dann 1994 endlich die C-Lizenz in den Briefkasten fiel, wollte ich auch
gerne etwas vom Campingplatz aus unternehmen und auf jeden Fall die Runden von PI4EHV die von unserem
Abteilungsvorsitzenden Kees PB0AIA geleitet wurden, an den Sonntagabenden
hören.
Also wurde "vorsichtig" der Anfang gemacht mit meiner "Strategie
zum Mitnehmen können von Apparaten", hi.
Die "Diskussion" wurde eröffnet und wurde zu meinem Erstaunen ganz
schnell durch meine XYL beendet mit einem schlichten...... JA.
Tscha, da stand ich nun mit meinen tollen Argumentationen, die ich gar nicht
mehr zu "offenbaren" brauchte.
Mein erstes 2 m/70 cm-Funkgerät, das ich zum Camping mitgenommen habe, war ein
Duoband (2m/70cm) Portofon von Yaesu, der FT470. Dieser Porto hat leider das
Zeitliche gesegnet.
Portofon
Yaesu FT470
Wegen einer J-Antenne konnte ich nur auf dem
Viel Gebrauch habe ich davon nicht gemacht zu jener Zeit, nur die Repeater von
Eindhoven und die Sonntagabendrunden wurden von mir besucht.
In jenem Sommer gingen wir zum ersten Mal in Richtung Barcelona und der Porto
ging auch mit. Mittlerweile hatte ich im Auto einen Allmode
Aber auch er wurde in Spanien wenig verwendet. Die Spanier sprechen
normalerweise kein englisch, sodass meine Rufe vergeblich blieben, bis auf
einige wenige andere Touristen aus Deutschland, England und einem Niederländer,
der in Sites saß. Dieses Kenwood Set habe ich 1999 verkauft und kaufte einen
Kenwood TM-V7, den ich jetzt nur noch für die Runden und für Packet Radio
verwende.
Kenwood TR-751
Kenwood TM-V7
Erst im Sommer 1998 ging das erste Mal die Kurzwelle mit in den Urlaub. Im Sommer 1997 machte ein Bekannter von mir Urlaub in Fernost und brachte mir, auf meine Bitte, einen Icom IC-706MKII mit.

Icom IC-706mkII
Das war wirklich ein schöner Unterschied zu hier. Dieses Set ging also
erstmalig mit in Urlaub und zwar nach Spanien. Im ersten Jahr hatte ich es in
einem kleinen Werkzeugkoffer und die Antenne stand hinten auf der
Anhängerkupplung, mit 2 Schrauben an der Fahrradplattformstütze fest gemacht.
Ich befestigte zwei Bananenstecker-Buchsen im Auto, die direkt an der Batterie
angeschlossen waren, für die Stromversorgung des Sets, das ich im Auto montiert
hatte für eine eventuelle mobile Anwendung. Es kam im Oktober 1997 zum Einsatz,
als ich nach Österreich fuhr.
Die Verbindungen wurden aus dem Auto gemacht und nicht aus dem Wohnwagen. Dort
versah der Porto immer noch seinen Dienst.
Da stand ich auf dem Campingplatz in Gava
Die "mobile Einheit" in Spanien
Die
erste Verbindung in Spanien auf Kurzwelle war mit meinem Dorfgenossen und
Freund Geert PA3FRS am 5. Juli 1998 um
ca. 14:00 Uhr örtliche Zeit.
Wir hatten verabredet, uns jeden Tag etwa um 14:00 Uhr kurz anzurufen, außer
wenn ich verhindert wäre. Urlaub ist nun mal das Hauptziel.
Die Verbindung war nicht sehr stark, aber wir haben immerhin eine halbe Stunde
miteinander sprechen können.
Der Campingplatz liegt nicht auf großer Höhe, laut meinem GPS ist die Altitude
Wahrend
dieses Urlaubs bin ich an einem Nachmittag ein paar Stunden nach Tibidabo
gegangen. Tibidabo ist der Hausberg von Barcelona. Dort befindet sich ein
großer Vergnügungspark, neben einer Kathedrale, die beim kleinen Park steht.
Ich stellte mich auf einem Parkplatz. Es war eine schöne hohe Position (602m)
und vollkommen frei nach allen Richtungen.
Ich platzierte meine Antenne auf die Anhängerkupplung und schaltete meinen
Sender ein. Die Konditionen auf dieser Höhe waren ziemlich gut. In den paar
Stunden dort oben habe ich zum ersten Mal mit Indonesien und Japan gearbeitet, auf
dem
Am Ende des Nachmittags (nach 4 Stunden Funkbetrieb) konnte ich einen sehr
fruchtbaren Tag bilanzieren.
Insgesamt habe ich 54 Verbindungen gemacht, die kürzeste Entfernung war
Valencia, EA5 und die weiteste Japan, 7J.
1999 sind wir wieder zum gleichen Campingplatz gefahren. Natürlich hatte ich
auch wieder die ganze "mobile Einheit" dabei.
Kleines Herbstferien Abenteuer.
Oktober
1999 waren wir in den Herbstferien in Greglingen-Münster das ist ein ganz kleiner Ort an der
Grenze von Baden-Württemberg und Bayern.
Eine bekannte Ortschaft, etwa
Leider war die kleine Pension (Reichsapfel) wo wir immer übernachteten und die
etwas außerhalb des Dorfes liegt, leer und geschlossen. Die Eigentümerin war im
Altersheim und man hatte keine Nachfolge gefunden.
Als wir auf dem Campingplatz waren, merkte ich, dass ich mein Netzgerät
vergessen hatte, aber kein Problem, ich habe immer noch eine Autobatterie
"dachte ich".
Gesagt, getan. Am Abend führte ich das Stromkabel durch das Fenster und der
offenstehenden Motorhaube zur Batterie. Batterieklemmen etwas gelöst, Kabel
dazwischen, wieder fest und ich konnte anfangen.
Meine erste Verbindung war mit einer Station in Eindhoven (das heißt so
ungefähr bei mir um die Ecke). Nach etwa anderthalb Stunden wurde es langsam
kalt und ich entschloss mich aufzuhören, und da ging es daneben.
Ich hatte vergessen die Alarmanlage zu deaktivieren mit der Folge, dass, als
ich die Batterieklemmen löste, der Alarm spontan zu blöken anfing, ein
Höllenlärm in den Bergen, mitten auf einem Waldcampingplatz um 22:30 Uhr!!
Das Resultat ist klar: "RUHE, was soll das, kann man nicht mal seine Ruhe
haben hier, usw. usw. usw."
Nach fünf Minuten wurde es ruhig und ich dachte 'Yes, runter das Kabel und
nicht mehr drauf'. Ich meinte den Alarm deaktiviert zu haben. Aber ja, ganz
toll, ich hatte vergessen den Motor zu starten und so legte der Alarm mit
seiner Notstromversorgung noch einmal 5 Minuten los, mit dem ganzen Drumherum.
Noch am nächsten Tag gab es lauter wütende Blicke in meine Richtung und ich
beschloss, den Rest der Woche auf das Hobby zu verzichten.
Der Campingeigentümer kam nicht aus der Gegend, sondern ursprünglich aus dem
belebten Stuttgart und hatte durchaus Sinn für die Situationskomik.
Unterm Strich hatte ich in diesen anderthalb Stunden nicht mehr als 12
Verbindungen geschafft und natürlich in CW. Auf dem Campingplatz selbst hatte
ich wesentlich mehr "Kontakte", hi.
Mobil durch die Alpen.
Im
Oktober war ich so vermessen um mal das zu tun, was ich schon immer tun wollte:
Mobil unterwegs durch die Alpen. Ich bat meinen Vater mir Gesellschaft zu
leisten. Die Idee gefiel ihm und so fuhren wir am 25. Oktober frühmorgens um 6
Uhr ab. Im Gegensatz zur Spanien-Geschichte, hatte ich jetzt den IC706 schon
bei Abfahrt eingeschaltet um sofort Verbindungen machen zu können, wenn sich
die Gelegenheit böte. Die erste Verbindung hatte ich mit einer LA-Station auf
der Höhe von Koblenz. Vorher war es wegen des dichten Verkehrs nicht möglich um
auch nur zu hören. Sicherheit hatte natürlich Vorrang.
Das QTH dieses OM aus Norwegen war nr. Bergen und er gab mir den hübschen
Rapport 5 und 8. Ich war damit sehr zufrieden. Danach habe ich noch zwei
weitere Verbindungen gemacht. Bis zur OE-Grenze, in Ehrwald hatte ich eine
Verbindung mit einem OM in Rotterdam, aber danach habe ich wegen der
Verkehrssicherheit keine Verbindung mehr gemacht, bis zu unserer Ferienadresse
in Lafairs (Gem.Pfunds)im
Oberinntal.
Dort komme ich schon seit meinem 8en Lebensjahr, schau mal auf
(netzer.andreas) vielleicht einen schönen Uhrlaub für Sie ?
Ich saß dort auf
Nach einer Tasse Kaffee fuhr ich an diesem Tag mit dem IC706 nach Samnaun in der Schweiz, etwa
Samnaun ist eine Art ‑Steuerfreie Zone in der Schweiz, gut zu merken am
Benzinpreis. Ein Liter Euro95 kostete dort nur 37 Eurocent, also Volltanken.
Für die Angehörigen habe ich Zigaretten und Strohrum 80% mitgenommen. Auch sehr
billig. (Selbst trinke keinen Alkohol, bis auf Bier. Die Angehörigen hatten
Glück.......)
Nach diesen "Einkäufen" stellte ich mich auf einen Parkplatz auf
ungefähr
Etwas enttäuscht fuhr ich zum Bauernhof (unserem Aufenthaltsort) zurück, wo ich
noch ein paar Verbindungen machte, aber nur innerhalb Westeuropas.
Als wir uns abends mit dem Bauern und der Bäuerin im Aufenthaltsraum
unterhielten, bei einem gutem Bier (BrauAG), vertraute der Bauer uns an, dass
es morgen durchaus Schnee geben könnte. Nun weiß ich, dass mein Vater
Schnee auf den Tod nicht leiden kann und ich sah seine Miene schon finster
werden. Er glaubte es nicht, denn es war erst den 26. Oktober, aber da ich dort
des öfteren im Herbst und Winter hinkomme und meine Eltern nur im Sommer,
glaubte ich es sehr wohl.
Der Tag kam und......... aber sicher,
Der Tag, wunderschön, nicht?
Einen Nachteil hatte der Schnee schon. Ich war nicht darauf vorbereitet, meine
Winterreifen lagen säuberlich zu Hause in der Garage und ich kam folglich die
steile Auffahrt des Bauernhofes zur Straße nicht hoch.
Des Bauern Trecker musste eingesetzt werden um mich zur Straße zu schleppen.
Den Rest der Woche durfte ich das Auto vorm Heuschober entlang der Straße
parken.
Am 31. Oktober fuhren wir wieder ab nach Hause. Bis Füssen hatten wir Schnee,
der allmählich in Regen überging.
In dieser Woche habe ich nur 35 Verbindungen geschafft, hauptsächlich mit DL
Stationen, also eigentlich eine ziemlich enttäuschende Kurzwellen-Woche.
Sommer 2000 Italien
Im
Juli 2000 wählten wir eine ganz andere Richtung als Spanien, nämlich Italien,
zu einem kleinen Dorf namens Marina di Bibona, ungefähr
Auch hier ging der ganze Kram wieder mit. Glücklicherweise hatte ich das
Netzgerät jetzt nicht vergessen, denn auf dem Campingplatz durften keine Autos
stehen. Für diese hatte man einen speziellen überdachten Parkplatz außerhalb
des Geländes angelegt.
Die erste Verbindung war mit einer EA3 Station..... doch ein wenig Spanisch,
hi. Ansonsten hatte ich in dem Urlaub ausschließlich Kontakt mit verschiedenen
europäischen Stationen. Komischerweise keine PA's.
Viele Verbindungen habe ich in diesen 3 Wochen nicht gehabt, weil dies unser
erster Italienurlaub war - nur 24 QSOs.
Sonst haben wir viele andere Sachen unternommen, denn die Toscana ist schön
und die Menschen sehr freundlich. Nur diesen Campingplatz werden wir nie mehr
besuchen. Er war enttäuschend, nicht kundenfreundlich und sehr teuer.
Alles in allem war dieser Urlaub so enttäuschend, dass Italien bis auf
Weiteres von der Liste gestrichen wurde.
In 2001 sind wir wieder nach Spanien gefahren und natürlich mit der ganzen
mobilen Einheit.
Urlaub 2001 Spanien.
2001 fuhren wir wieder (vorläufig zum letzten Male)
nach Gava unter Barcelona. Auch diesmal kam die mobile Einheit wieder
vollständig mit. Die erste Verbindung mit 9A2WT
aus Split, war am 30. Juni. Weil wir im Süden der Niederlande in diesem Jahr
sehr früh Ferien hatten, war der Platz noch schön leer und das war ein Genuss.
Meine kleine Tochter hatte am 1. Juli Geburtstag und das wurde natürlich
ausgelassen gefeiert. Das Vorzelt geschmückt und das Fest konnte beginnen. Es
war ein warmer Tag mit einer Nachmittagstemperatur von 32 Grad.
Während dieses Urlaubs habe ich nur einen PA gearbeitet und zwar PA3AQV aus Maastricht. Das war am 9. Juli. Die
schönsten Verbindungen des ganzen Urlaubs waren sicherlich mitN7ET/DU7 ein Amerikaner auf den Philippinen in CW
auf 14.002 MHz um 12:12 UTC am 16. Juli und mit einem deutsch sprechenden
Australier VK6BCP auf 7.095 MHz in SSB am
10. Juli um 21:56 UTC.
Beide Verbindungen wurden mittlerweile durch eine QSL-Karte bestätigt.

QSL Karte VK6BCP QSL Karte N7ET/DU7
Weiter
habe ich in diesem Urlaub einige Stationen aus Europa und den USA gearbeitet. Die entfernteste Station war W4SAA aus Texas am 14. Juli auf 14.002 MHz in CW
um 11:24 UTC. Sie ist leider noch nicht bestätigt worden.
Insgesamt kann ich zufrieden auf 48 wohlverdiente CW-Verbindungen
zurückblicken, natürlich im 20 und
Dies war der Abschluss von mehreren Jahren Südeuropa im Sommer. 2002 werden
wir ein ganz anderen Kurs fahren: Tschechien ist der Plan.
Urlaub 2002 Juli, Cerny Dul Riesengebirge Tschechien
Wie
schon gesagt, 2002 besuchten wir einen anderen Teil Europas. Wir sind gen Osten
gefahren. Unser Plätzchen für die kommenden 3 Wochen wurde ein kleiner
Campingplatz in Cerny Dul zwischen
Vrlabi und Trutnov. Der Locator ist JO70UO.
Cherny Dul ist eine kleine Ortschaft am Fuße des Riesengebirges, mit Aussicht
auf den Snežka
(polnisch: Sniezka, deutsch: Schneekoppe), den höchsten Berg Tschechiens,
Gipfelhöhe
Die mobile Einheit wieder aufgebaut, die Antenne wieder auf den Bock gestellt
und fertig für die erste Verbindung. Sie kam am 16. Juli mit DF0HSC Udo
aus Poecking zustande. Ich kannte Udo schon von verschiedenen
Verbindungen daheim und so war es eine ganz vergnügliche Plauderei, hi. Sein
Rapport war tatsächlich sehr stark, es war ein idealer Standort. Aus dem
Wohnwagen hatte ich freie Sicht nach Westen.

Der Sonnenuntergang, gesehen aus dem Wohnwagen
Es war die einzige Verbindung, die ich an dem Tag gemacht habe. Am Abend
tranken wir Kaffee bei Bekannten aus Eindhoven, die wir nach Tschechien
begleitet hatten. In der Dämmerung zündeten wird ein kleines Lagerfeuer vor dem
Wohnwagen an.
In Tschechien darf man auf vielen Campingplätzen Lagerfeuer vor seinem Zelt
oder Wohnwagen machen. Das machten wir jeden Abend. Mein Sohn und der Sohn
unserer Bekannten fanden das fantastisch und konnten sich so richtig ausleben. Jeden
Abend kam die Frage, ob wieder Feuer gemacht werden durfte, und weil der Sommer
2002 ziemlich kalt war, hatten wir damit auch kein Problem.
Täglich unternahmen wir viel, denn die Umgebung ist sehr schön dort. Wir waren
einen Tag auf der Schneekoppe, dem höchsten Berg Tschechiens. ?Frischen Mutes
begannen wir mit unserem Aufstieg zum ersten Berglift, der uns auf ca.
Schade für uns, dieser Sessellift war wegen der Witterung geschlossen. Wir
entschlossen uns den Rest zum Gipfel zu Fuß zu gehen. Es war eine lange und
sehr anstrengende Kletterei, insbesondere die letzten

Anfang der Wanderung Endlich oben! PD9PSG Mein Sohn
Der
Anfang der Tour sah sehr leicht aus und war es auch, bis die Steigung größer
wurde. Das sieht man gut auf dem Bild: "Anfang der Wanderung". Der
kleine Buckel oben auf dem Berg ist die Bergstation mit Restaurant.
Das Restaurant steht auf der polnischen Bergseite und auf dem Berg wird die
Grenze zwischen den beiden Ländern mit einigen Grenzpfosten markiert. ?Mein
Sohn ruhte sich auch auf einem dieser Pfosten aus (er steht hier übrigens auf
der polnischen Seite).
Ich hatte mein Portofon mitgenommen um auszuprobieren, wie es dort auf
Mein XYL und die Kinder, sowie unsere Bekannten, setzten sich ins Restaurant,
denn es war da oben sehr kalt (nur 5 Grad) und ich begann Repeater
auszuprobieren. Meine erste Verbindung führte über den Repeater von Zwickau in
Deutschland, ungefähr
Es blieb bei nur einer Verbindung, weil das Wetter sehr schnell schlechter
wurde. Es zog ein kleiner Sturm auf mit viel Regen und die Temperatur sank auf
nur noch knappe 2 Grad. Ich beschloss, mich ebenfalls ins Restaurant zu setzen.
Das Restaurant war einfach und klein, in der Mitte ein paar zusammengeschobene
Tische und Sitzbänke, wo man mit mitgebrachtem Essen und Trinken saß. Hinter
einer Glaswand befand sich ein "echtes Restaurant", wo man auch Essen
bestellen konnte. Wir machten es wie die Ortsansässigen und hatten unsere
Butterstulle. Das war viel gemütlicher.

Und die XYL ist sehr froh, wieder unten zu sein
Als
sich das Wetter wieder etwas gebessert hatte, traten wir den Abstieg an. Er
ging ein Stück leichter als der Aufstieg, hi.
An diesem Tag sind wir ungefähr
Am Abend machte ich noch ein paar Verbindungen: mit PY1SL aus Rio de Janiero auf 7.003 MHz.
Insgesamt ein sehr gelungener Tag.
Am nächsten Abend wollte ich mich beim Niederländischsprachigen Urlaubsnetz im
Einmal die Frequenz eingestellt, gab es eine Störung wegen einer
Übermodulation die unwahrscheinlich war. Nachdem ich auf etwas tieferer
Frequenz die Kollegen Amateure gebeten hatte, für die Runde eine andere
Frequenz zu suchen, bat man mich, meinen Sender überprüfen zu lassen, weil ich
das komplette
ach einem Stündchen konnte ich meine Neugier nicht mehr aushalten und ging
Arie besuchen. Seine Antenne funktionierte eine ganze Ecke besser als meine.
Es wurde ein sehr lustiger und gemütlicher Abend mit Arie und zwei anderen
Funkamateuren, die bei Arie und seiner XYL zu Besuch waren. Arie bastelte für
mich einen 2 mal
Mit Aries Antenne habe ich während des restlichen Urlaubs viele ausgezeichnete
Verbindungen gemacht. Ich werde sie im nächsten Jahr ganz bestimmt wieder
mitnehmen.
Urlaub August 2003 Prag Tschechien
2003 fuhren wir in die Mitte Tschechiens,
Natürlich war es unvermeidlich die berühmte Karlsbrücke zu
besuchen. Auch einmal am Abend, mit seinen unzähligen Straßenverkäufern und den
Straßenmusikanten, sie musizierten sogar auf Flaschen.
In den drei Wochen habe ich leider nur 52 Stationen gearbeitet, alle innerhalb
Europas. Die Antenne von Arie verrichtete wieder auf formidable Weise ihren
Dienst. Ich konnte den Dipol zwar nicht so aufhängen wie in Cerny Dul, aber er
funktionierte dennoch.
Der Campingplatz lag direkt an der Moldau. Ich saß schön frei in alle
Richtungen. Allerdings musste ich ein paar mal den Funkbetrieb einstellen, weil
es einfach zu heiß war und der IC706 nicht mehr ausreichend gekühlt wurde. Es
gab Tage mit einer Außentemperatur von 36 Grad.
Und auch hier erlebte ich wieder eine "Störung".
Nach einiger Recherche entdeckte ich, dass im Nachbardorf etwa
Am Abend wurden wieder mehrere Lagerfeuer und BBQs auf dem Campingplatz
organisiert. Sonst habe ich nicht viel mit dem Hobby gemacht. Das Wetter war zu
schön und die Umgebung war sehr sehenswert.
Blick auf die Karlsbrücke
Urlaub August 2004 Trebon Tschechien
Zur Information: Am 3. November 2004 hat mein Sohn die Prüfung für die ‑N-Sendelizenz bestanden und es wurde ihm das Call PD9PSG zugeteilt.
Fortsetzung folgt
Übersetzung:
Mache
einen Eintrag ins Gästebuch.
Lese
hier mein Gästebuch.

Auch
das nächste Mal Kurzwelle im Urlaub und Kurzwelle im Auto, CU 73 Peter de
PA3GUU
Last update 01-04-2005 11:29 UTC by Pascal Smit