PA3GUU / 9H3YT                          

Bilder: Pascal Smit 12-11-2004

                                           Gemütlich abschalten in meiner Ecke                                                                                      
Der Anfang.                                                                                                                                

Hallo, diese Seite vermittelt einen kleinen Eindruck meines Hobbys. Ich heiße Peter Smit und bin Sendeamateur mit dem Call PA3GUU.
Meine Prüfung habe ich im April 1994 abgelegt, bekam meine Lizenz am 27. April und es wurde mir das Call PE1PKK zugeteilt.
Ich hatte meiner XYL versprochen nach bestandener Prüfung sofort mit Grabungsarbeiten für das Fundament einer neuen Scheune anzufangen und mußte fürs Erste den Amateurfunk zurückstellen. Versprochen ist versprochen.
Nach meinen ersten Erfahrungen als C-Amateur stürzte ich mich in die Kunst der Morsetelegrafie. Schließlich war es die Kurzwelle, die mich faszinierte.
Die Prüfung für die A-Lizenz machte ich im Mai 1995 und am 7. Juni 1995 bekam ich meine Genemigung mit dem Call PA3GUU.
Im April 1998 ging ich in Urlaub nach Malta. Da Malta nicht an die CEPT angeschlossen ist, musste ich ein Malteser Call beantragen, das damals 3 Malteser Pfund, ungefähr 24 Mark, kostete.
Man teilte mir damals das Call 9H3YT zu
Malta gefiel sehr. Mittlerweile war ich schon 3 mal dort, davon 2 mal mit der VRZA, (1999 und 2001) und einmal als ich 12,5 Jahre verheiratet war, das erste Mal bereits 1998.
Meine größte Leidenschaft ist das Morsen, auch CW genannt. Pro Jahr mache ich durchschnittlich 400 QSO's, davon mehr als 95% in CW.
Mittlerweile habe ich das Deutschland Diplom (DLD) 100 des DARC erhalten und arbeite jetzt für das DLD 300, wofür man die Ehrennadel in Bronze bekommt.
Informationen über das DLD bei www.darc.de
Ich bin auch Mitglied der MARL, (die Maltese Amateur Radio League und des Kempische Amateur Radio club
Zu Hause habe ich einen FT-1000MP MARK V von Yaesu. Darauf komme ich noch zurück.

                                         Yaesu FT1000MP MARK V (foto by mods)

Das Hobby begann 1970, als ich zwei kleine 27 MHz-Spielzeuge, Portophönchen hatte. Das interessierte mich und ich hatte viel Spaß damit, zusammen mit einem Freund. Die richtige Sache fing erst an in 1972, als ich bei Quelle in Fürth ein 12-Kanal AM Portofon kaufte..

                                                                                         Porto Palladium CB612 AM

Dieses Porto steht noch immer in meinem Shack, als Erinnerung daran, wie alles begann.
1973 begann ich mit einer technischen Ausbildung an der LTS (Technische Schule) und dort gab es auch ein paar sog. "Bakkie Mannen", die schon viel weiter waren als ich. Von ihnen habe ich viel gelernt und wir hatten viel Spaß zusammen. Das Lustige ist, dass die beiden, mit denen ich am Meisten machte, später auch lizenziert wurden. Nach der LTS-Zeit, 1977, wegen mehrerer Umzüge meinerseits, verloren wir uns aus den Augen.
1976 wurde ich Veron Mitglied, weil der 27 MHz-Funk zu bröckeln anfing, auch weil es in den Niederlanden illegal war und ich schon ein paar Male "Besuch" von der RCD bekommen hatte, die alles beschlagnahmt haben (außer meinem Porto, das ich gut versteckt hatte). Auch bei einem der beiden Freunde sind sie "ohne Einladung" zu Besuch gekommen und haben dort seinen Sommerkamp FT350- einen HF-Set, worin die 10 MHz auf 11 MHz umgebaut war und mit einer anständigen Richtantenne immerhin 100W absetzte - beschlagnahmt. Schade, denn mit diesem Gerät hatten wir eine Menge Spaß (Die Nachbarschaft übrigens nicht, hi). Die weiteste Verbindung war nach Gainsville in Texas in SSB auf 27.575 MHz. Das war in Oktober 1974.
1976 habe ich bei der Veron eine SWL-Nummer (Höramateur) beantragt und bekam die Nummer NL6351. Ich interessierte mich immer mehr für das Kurzwellen-Geschehen. So kaufte ich mir 1977 einen Panasonic DR28 und fing intensiv an, mir echte Funkamateure auf der Kurzwelle anzuhören, womit ich einen Teil der Praxiserfahrung sammelte. 1984 kaufte ich meinen ersten Kuzwellenempfänger, einen Icom R70. Das Antennenkabel hatte die stattliche Länge von 20 Meter! Mit diesem Empfänger und einem selbstgebauten Antennentuner habe ich begeistert gehört, aber wollte eigentlich auch selbst anfangen zu senden. Also fing ich 1993 mit Hilfe des Veron Kursbuches das Lernen für meine Lizenz an, was in die obengenannte Geschichte mündete. Den Empfänger habe ich verkauft, als ich den ersten Sender kaufte.

Icom IC-R 70


Aber noch kurz einen Sprung in die Zeit zurück. 27 MHz wurde 1980 in den Niederlanden legal. Ich kaufte wieder ein "Bakkie", eine Skyline SM2008 (davon kein Bild mehr), der schon damals sehr teuer war. Mein Zimmerwirt war weniger begeistert, aber gab mir dann doch die Zustimmung eine GP27 zu montieren. Jetzt ist der Vermieter von damals mein Schwiegervater, so kann's gehen!
Aber trotzdem waren die 11-Meter-Zeiten für mich vorbei. 1983, als ich mit meiner Freundin in Vollenhove wohnte, packte ich den ganzen Krempel in den Schrank, und er wurde danach nie mehr verwendet. Mein Interesse galt immer mehr den Kurzwelle. Als Höramateur habe ich deshalb auch sehr viele Hörberichte verschickt und viele QSL-Karten erhalten. Es dauerte noch bis 1994, bis ich die Funkamateurprüfung machte. Als sogenannter C-Amateur war ich nicht so ganz aktiv, aber trotzdem war meine weiteste Verbindung mit OK2BLE (Tschechien) auf 144.310 MHz (25 Watt PEP in SSB) über eine Entfernung von 936 km Luftlinie. Leider habe ich nie eine QSL-Karte von diesem OM erhalten.

1995, als ich meine A-Lizenz hatte, bekam ich noch keine HF-Set. Ich hatte kein Geld um mir eine Kurzwellen-Station anzuschaffen. Ich bekam dann das Angebot eines Freundes, jede Woche an einem Mittag bei ihm senden zu dürfen, bis ich mein erstes HF-Set haben würde. Meine erste Kurzwellen-Verbindung war mit SM5BDQ im 20 Meter Band. Das war am 19. Juni 1995, 10:58 UTC auf 14.235 MHz in SSB. Leider habe ich auch von dieser Verbindung keine QSL-Karte bekommen, was ich noch immer bedaure, denn die erste Kurzwellen-Verbindung ist schließlich etwas Besonderes.
Leider ist mein Freund am 20. Oktober 1998 im Alter von 50 Jahren gestorben. Sein Call war PA3FRS OM Geert van der Schaaf.

In Dezember 1995 machte Steef PA0IB mir einen Angebot, dem ich nicht widerstehen konnte. Er hatte noch einen selbstgebauten 40 Watt-Kurzwellen-Sender, den ich ausleihen durfte, bis ich meine eigene Station hatte. Dieses Angebot nahm ich mit beiden Händen an und hatte am 15. Dezember 1995 meine erste Kurzwellen-Verbindung von zu Hause aus mit EW1WC auf 7.057 MHz und 40W PEP und einem Langdraht als Antenne, ...... jaja, auch hier keine QSL-Karte...
Im April 1996 kaufte ich einen gebrauchten Kenwood TS440, hatte aber nicht viel Glück mit diesem Gerät. Etwas stimmte nicht damit, er war ein bisschen taub, eine Katze im Sack also. Im Oktober 1996 bestellte ich bei Schaart in Katwijk einen Kenwood TS 450SAT, der auf dem Postweg verschwand, aber nach einigen Telefonaten, hin und her, schickte Schaart ohne Probleme einen anderen neuen TS450, den ich am 16. November in Empfang nahm. Der Postbote war weniger begeistert, so viel Geld bei sich zu haben, aber so war's halt.
Mit diesem Gerät hatte ich die erste Verbindung mit DF2FZ am 16. November 1996 auf 7.056 MHz in SSB mit 100 W PEP und einer FD3 Antenne in 13 Meter Höhe und... yes! von dieser Verbindung habe ich eine QSL-Karte empfangen.

TS 450SAT


Den Kenwood habe ich bis 23. Mai 2002 besessen und hatte viel Spaß damit. Auf Malta habe ich den Yeasu FT 990 kennengelernt, womit ich sehr zufrieden war. Die Folge war, dass ich im Mai 2002 einen gebrauchten FT 990 kaufte, welcher eine Bereicherung zum TS450 war. Viel weniger Rauschen durch einen besseren Signal-Rausch-Abstand, sogar ganz schwache Signale <S3 konnten gut gearbeitet werden, dass konnte ich mit meinem TS450 vergessen. Den Yeasu habe ich jetzt 10 Monate und er ist der Beste von allen Sets die ich bisher gehabt habe.

 Die Liebe für CW.

Meine Liebe für CW (Morsetelegrafie) fing schon früh an. Als ich zusammen mit einem Schulfreund auf dem Dachboden mit dem alten Radio meines Großvaters alle möglichen interessanten Piepgeräusche lauschte, dachten wir, dass dies alles Spionagenachrichten aus der Soviet Union waren.
In der Schule durften wir also gar nichts über all das Gepiepse im Radio erzählen. Später hörten wir, dass es sich um einen Morsecode handelte und das machte die Sache natürlich ein ganzes Stück spannender und bestätigte unsere "Theorie über Spionagenachrichten".
Ein paar Jahre später fanden wir heraus, dass wir nur Radio Scheveningen gehört hatten, und eine Bake auf Mittelwelle, und unser "Geheimagenten-Traum" stürzte zusammen. Der Schulfreund zog ein paar Monate später nach 'sHertogenbosch und das war sehr weit weg. Ich habe ihn nie mehr gesehen. Ein anderer Freund kam und mit ihm habe ich das Abenteuer mit den 27 MHz-Portofonen erlebt und auch wir lauschten oft Morsesignalen, verstanden nichts davon, aber es gehörte zum Spiel das wir spielten - ja, richtig erraten, wir waren Geheimagenten.
Dies machten wir, bis ich in die Technische Schule (LTS) ging. Mein Freund zog damals nach Heemstede, weil sein Vater dort einen anderen Job bekam. Das Interesse für die Morse-Sprache verschwand zusammen mit dem Freund.
Als ich 1977 die LTS verließ und mehr Kontakt zu anderen Funkamateuern hatte, kam das Interesse für CW wieder etwas auf. Ich kaufte mir ein Buch über die Morsesprache und versuchte daraus zu lernen und zu verstehen. Das war leichter gesagt als getan. Ich konnte schnell die Baken der Amateur-Repeater unterscheiden und auch viele Kurzwellenbaken fingen an mir vertraut zu werden. Trotzdem ließ ich CW wieder ganz fallen, als das Verhältnis mit meiner heutigen XYL begann. Ich fand meine Freundin viel interessanter als all diese Piepser, hi. Als ich 1994 nach der C-Prüfung mit einem Morsekurs anfing, merkte ich, dass ich in den Jahren, in denen ich nichts mit CW gemacht hatte, alles wieder vergessen hatte. So musste ich wieder von vorne anfangen. Ein mir bekannter Funkamateur hatte eine Diskette mit dem Morsekurs von Yaesu und ich fing eifrig zu studieren an. Zusätzlich machte ich regemäßig Gebrauch vom Morsekurs der Veron auf 145.325 MHz. Das Studium nahm solche Formen an, dass ich während unsere Ferien auf einem Campingplatz in Bladel, täglich mal schnell nach Hause fuhr (ca. 40 km), um zu üben. Fleiß wird belohnt: 1995, nach 10 Monaten harter Arbeit, erlangte ich den heißbegehrten A-Status. Endlich konnte ich Kurzwelle arbeiten.

Kurzwelle im Urlaub.

Meine Kurzwellenabenteuer im Urlaub fingen sehr mühsam an. Meine XYL hat absolut kein Interesse an meinem Hobby und hat immer gesagt: "Das Zeug geht nicht mit!!". Also mussten wir es anders versuchen. Wir gehen schon seit langem in der Vorsaison nach Bladel und das machten wir auch bereits vor 1994, also vor der Lizenz-Zeit.
Als dann 1994 endlich die C-Lizenz in den Briefkasten fiel, wollte ich auch gerne etwas vom Campingplatz aus unternehmen und auf jeden Fall die Runden von PI4EHV die von unserem Abteilungsvorsitzenden Kees PB0AIA geleitet wurden, an den Sonntagabenden hören.
Also wurde "vorsichtig" der Anfang gemacht mit meiner "Strategie zum Mitnehmen können von Apparaten", hi.
Die "Diskussion" wurde eröffnet und wurde zu meinem Erstaunen ganz schnell durch meine XYL beendet mit einem schlichten...... JA.
Tscha, da stand ich nun mit meinen tollen Argumentationen, die ich gar nicht mehr zu "offenbaren" brauchte.
Mein erstes 2 m/70 cm-Funkgerät, das ich zum Camping mitgenommen habe, war ein Duoband (2m/70cm) Portofon von Yaesu, der FT470. Dieser Porto hat leider das Zeitliche gesegnet.


Portofon Yaesu FT470


Wegen einer J-Antenne konnte ich nur auf dem 2 Meter Band funken. Ein bekannter Funkamateur, PE1OPT, hatte noch eine Diamond X-50N liegen, die ich verwenden bzw. behalten durfte. Die Antenne wurde abgeholt und auf einem Aluminiumrohr (4 Meter lang) vorne auf die Wohnwagendeichsel montiert. Die "Großen Sachen" konnten beginnen.
Viel Gebrauch habe ich davon nicht gemacht zu jener Zeit, nur die Repeater von Eindhoven und die Sonntagabendrunden wurden von mir besucht.
In jenem Sommer gingen wir zum ersten Mal in Richtung Barcelona und der Porto ging auch mit. Mittlerweile hatte ich im Auto einen Allmode 2 Meter Set von Kenwood, den TR-751, den ich von meiner XYL zu meinem Geburtstag bekommen hatte.
Aber auch er wurde in Spanien wenig verwendet. Die Spanier sprechen normalerweise kein englisch, sodass meine Rufe vergeblich blieben, bis auf einige wenige andere Touristen aus Deutschland, England und einem Niederländer, der in Sites saß. Dieses Kenwood Set habe ich 1999 verkauft und kaufte einen Kenwood TM-V7, den ich jetzt nur noch für die Runden und für Packet Radio verwende.

  Kenwood TR-751

 

Kenwood TM-V7

Erst im Sommer 1998 ging das erste Mal die Kurzwelle mit in den Urlaub. Im Sommer 1997 machte ein Bekannter von mir Urlaub in Fernost und brachte mir, auf meine Bitte, einen Icom IC-706MKII mit.

               Icom IC-706mkII


Das war wirklich ein schöner Unterschied zu hier. Dieses Set ging also erstmalig mit in Urlaub und zwar nach Spanien. Im ersten Jahr hatte ich es in einem kleinen Werkzeugkoffer und die Antenne stand hinten auf der Anhängerkupplung, mit 2 Schrauben an der Fahrradplattformstütze fest gemacht.
Ich befestigte zwei Bananenstecker-Buchsen im Auto, die direkt an der Batterie angeschlossen waren, für die Stromversorgung des Sets, das ich im Auto montiert hatte für eine eventuelle mobile Anwendung. Es kam im Oktober 1997 zum Einsatz, als ich nach Österreich fuhr.
Die Verbindungen wurden aus dem Auto gemacht und nicht aus dem Wohnwagen. Dort versah der Porto immer noch seinen Dienst.
Da stand ich auf dem Campingplatz in Gava 20 km Kilometer unter Barcelona Stadt, mit einer Kurzwellen-Antenne auf dem Auto, 2m/70cm Duoband-Antenne auf der Deichsel und dann noch eine kleine Schüssel auf dem Wohnwagen.............. "Hallo mobile Einheit, was stellen wir hier denn alles an?"

 

Die "mobile Einheit" in Spanien

Die erste Verbindung in Spanien auf Kurzwelle war mit meinem Dorfgenossen und Freund Geert PA3FRS am 5. Juli 1998 um ca. 14:00 Uhr örtliche Zeit.
Wir hatten verabredet, uns jeden Tag etwa um 14:00 Uhr kurz anzurufen, außer wenn ich verhindert wäre. Urlaub ist nun mal das Hauptziel.
Die Verbindung war nicht sehr stark, aber wir haben immerhin eine halbe Stunde miteinander sprechen können.
Der Campingplatz liegt nicht auf großer Höhe, laut meinem GPS ist die Altitude 0 Meter und Geldrop liegt auch nicht sehr hoch, ca. 26 Meter überm Meeresspiegel. So war es jeden Tag eine Überraschung, ob wir uns hörten oder nicht. Es klappte dann doch jedes Mal, an manchen Tagen etwas besser als sonst.

Wahrend dieses Urlaubs bin ich an einem Nachmittag ein paar Stunden nach Tibidabo gegangen. Tibidabo ist der Hausberg von Barcelona. Dort befindet sich ein großer Vergnügungspark, neben einer Kathedrale, die beim kleinen Park steht.
Ich stellte mich auf einem Parkplatz. Es war eine schöne hohe Position (602m) und vollkommen frei nach allen Richtungen.
Ich platzierte meine Antenne auf die Anhängerkupplung und schaltete meinen Sender ein. Die Konditionen auf dieser Höhe waren ziemlich gut. In den paar Stunden dort oben habe ich zum ersten Mal mit Indonesien und Japan gearbeitet, auf dem 15 Meter Band (21.225MHz). Weiter waren Stationen zu hören aus der Ukraine, Ägypten, Pakistan, Indien und noch einigen Ländern. Merkwürdigerweise keine Niederländer. Auch Geert war nicht da, weil er an jenem Tag verhindert war. Die QSL-Karten der Verbindungen mit Indonesien und Japan habe ich erhalten.
Am Ende des Nachmittags (nach 4 Stunden Funkbetrieb) konnte ich einen sehr fruchtbaren Tag bilanzieren.
Insgesamt habe ich 54 Verbindungen gemacht, die kürzeste Entfernung war Valencia, EA5 und die weiteste Japan, 7J.
1999 sind wir wieder zum gleichen Campingplatz gefahren. Natürlich hatte ich auch wieder die ganze "mobile Einheit" dabei.

Kleines Herbstferien Abenteuer.

Oktober 1999 waren wir in den Herbstferien in Greglingen-Münster das ist ein ganz kleiner Ort an der Grenze von Baden-Württemberg und Bayern.
Eine bekannte Ortschaft, etwa 15 km vom Campingplatz entfernt, ist Rothenburg ob der Tauber, ein lustiges mittelalterliches Städtchen, wo ich als Kind oft gewesen bin, als ich mit meinen Eltern auf der Durchreise nach Österreich war, und später noch einmal mit ein paar Freunden während einer Motorradtour.
Leider war die kleine Pension (Reichsapfel) wo wir immer übernachteten und die etwas außerhalb des Dorfes liegt, leer und geschlossen. Die Eigentümerin war im Altersheim und man hatte keine Nachfolge gefunden.
Als wir auf dem Campingplatz waren, merkte ich, dass ich mein Netzgerät vergessen hatte, aber kein Problem, ich habe immer noch eine Autobatterie "dachte ich".
Gesagt, getan. Am Abend führte ich das Stromkabel durch das Fenster und der offenstehenden Motorhaube zur Batterie. Batterieklemmen etwas gelöst, Kabel dazwischen, wieder fest und ich konnte anfangen.
Meine erste Verbindung war mit einer Station in Eindhoven (das heißt so ungefähr bei mir um die Ecke). Nach etwa anderthalb Stunden wurde es langsam kalt und ich entschloss mich aufzuhören, und da ging es daneben.
Ich hatte vergessen die Alarmanlage zu deaktivieren mit der Folge, dass, als ich die Batterieklemmen löste, der Alarm spontan zu blöken anfing, ein Höllenlärm in den Bergen, mitten auf einem Waldcampingplatz um 22:30 Uhr!!
Das Resultat ist klar: "RUHE, was soll das, kann man nicht mal seine Ruhe haben hier, usw. usw. usw."
Nach fünf Minuten wurde es ruhig und ich dachte 'Yes, runter das Kabel und nicht mehr drauf'. Ich meinte den Alarm deaktiviert zu haben. Aber ja, ganz toll, ich hatte vergessen den Motor zu starten und so legte der Alarm mit seiner Notstromversorgung noch einmal 5 Minuten los, mit dem ganzen Drumherum. Noch am nächsten Tag gab es lauter wütende Blicke in meine Richtung und ich beschloss, den Rest der Woche auf das Hobby zu verzichten.
Der Campingeigentümer kam nicht aus der Gegend, sondern ursprünglich aus dem belebten Stuttgart und hatte durchaus Sinn für die Situationskomik.
Unterm Strich hatte ich in diesen anderthalb Stunden nicht mehr als 12 Verbindungen geschafft und natürlich in CW. Auf dem Campingplatz selbst hatte ich wesentlich mehr "Kontakte", hi.

Mobil durch die Alpen.

Im Oktober war ich so vermessen um mal das zu tun, was ich schon immer tun wollte: Mobil unterwegs durch die Alpen. Ich bat meinen Vater mir Gesellschaft zu leisten. Die Idee gefiel ihm und so fuhren wir am 25. Oktober frühmorgens um 6 Uhr ab. Im Gegensatz zur Spanien-Geschichte, hatte ich jetzt den IC706 schon bei Abfahrt eingeschaltet um sofort Verbindungen machen zu können, wenn sich die Gelegenheit böte. Die erste Verbindung hatte ich mit einer LA-Station auf der Höhe von Koblenz. Vorher war es wegen des dichten Verkehrs nicht möglich um auch nur zu hören. Sicherheit hatte natürlich Vorrang.
Das QTH dieses OM aus Norwegen war nr. Bergen und er gab mir den hübschen Rapport 5 und 8. Ich war damit sehr zufrieden. Danach habe ich noch zwei weitere Verbindungen gemacht. Bis zur OE-Grenze, in Ehrwald hatte ich eine Verbindung mit einem OM in Rotterdam, aber danach habe ich wegen der Verkehrssicherheit keine Verbindung mehr gemacht, bis zu unserer Ferienadresse in Lafairs (Gem.Pfunds)im Oberinntal.
Dort komme ich schon seit meinem 8en Lebensjahr, schau mal auf (netzer.andreas) vielleicht einen schönen Uhrlaub für Sie ?
Ich saß dort auf 940 m überm Meeresspiegel, aber leider in einem Tal und das konnte man merken.
Nach einer Tasse Kaffee fuhr ich an diesem Tag mit dem IC706 nach Samnaun in der Schweiz, etwa 13 Kilometer von Pfunds.
Samnaun ist eine Art ‑Steuerfreie Zone in der Schweiz, gut zu merken am Benzinpreis. Ein Liter Euro95 kostete dort nur 37 Eurocent, also Volltanken. Für die Angehörigen habe ich Zigaretten und Strohrum 80% mitgenommen. Auch sehr billig. (Selbst trinke keinen Alkohol, bis auf Bier. Die Angehörigen hatten Glück.......)
Nach diesen "Einkäufen" stellte ich mich auf einen Parkplatz auf ungefähr 1912 m Höhe und schaltete das Funkgerät ein. Auf dieser Höhe sollten die Signale nur so rausknallen, meinte ich. Und................. falsch gedacht. Es blieb bemerkenswert still, die Verbindungen, die ich in zwei Stunden machte, waren leider nur innerhalb Europas (einige DL's, OE's, PA's und G's) aber keine DX.
Etwas enttäuscht fuhr ich zum Bauernhof (unserem Aufenthaltsort) zurück, wo ich noch ein paar Verbindungen machte, aber nur innerhalb Westeuropas.
Als wir uns abends mit dem Bauern und der Bäuerin im Aufenthaltsraum unterhielten, bei einem gutem Bier (BrauAG), vertraute der Bauer uns an, dass es morgen durchaus Schnee geben könnte. Nun weiß ich, dass mein Vater Schnee auf den Tod nicht leiden kann und ich sah seine Miene schon finster werden. Er glaubte es nicht, denn es war erst den 26. Oktober, aber da ich dort des öfteren im Herbst und Winter hinkomme und meine Eltern nur im Sommer, glaubte ich es sehr wohl.
Der Tag kam und......... aber sicher, 20 cm Schnee und ein sehr bewölktes Gesicht meines Vaters.

Der Tag, wunderschön, nicht?


Einen Nachteil hatte der Schnee schon. Ich war nicht darauf vorbereitet, meine Winterreifen lagen säuberlich zu Hause in der Garage und ich kam folglich die steile Auffahrt des Bauernhofes zur Straße nicht hoch.
Des Bauern Trecker musste eingesetzt werden um mich zur Straße zu schleppen. Den Rest der Woche durfte ich das Auto vorm Heuschober entlang der Straße parken.
Am 31. Oktober fuhren wir wieder ab nach Hause. Bis Füssen hatten wir Schnee, der allmählich in Regen überging.
In dieser Woche habe ich nur 35 Verbindungen geschafft, hauptsächlich mit DL Stationen, also eigentlich eine ziemlich enttäuschende Kurzwellen-Woche.

 

Sommer 2000 Italien

Im Juli 2000 wählten wir eine ganz andere Richtung als Spanien, nämlich Italien, zu einem kleinen Dorf namens Marina di Bibona, ungefähr 40 km südlich von Livorno in der Toscana.
Auch hier ging der ganze Kram wieder mit. Glücklicherweise hatte ich das Netzgerät jetzt nicht vergessen, denn auf dem Campingplatz durften keine Autos stehen. Für diese hatte man einen speziellen überdachten Parkplatz außerhalb des Geländes angelegt.
Die erste Verbindung war mit einer EA3 Station..... doch ein wenig Spanisch, hi. Ansonsten hatte ich in dem Urlaub ausschließlich Kontakt mit verschiedenen europäischen Stationen. Komischerweise keine PA's.
Viele Verbindungen habe ich in diesen 3 Wochen nicht gehabt, weil dies unser erster Italienurlaub war - nur 24 QSOs.
Sonst haben wir viele andere Sachen unternommen, denn die Toscana ist schön und die Menschen sehr freundlich. Nur diesen Campingplatz werden wir nie mehr besuchen. Er war enttäuschend, nicht kundenfreundlich und sehr teuer.
Alles in allem war dieser Urlaub so enttäuschend, dass Italien bis auf Weiteres von der Liste gestrichen wurde.
In 2001 sind wir wieder nach Spanien gefahren und natürlich mit der ganzen mobilen Einheit.

Urlaub 2001 Spanien.

2001 fuhren wir wieder (vorläufig zum letzten Male) nach Gava unter Barcelona. Auch diesmal kam die mobile Einheit wieder vollständig mit. Die erste Verbindung mit 9A2WT aus Split, war am 30. Juni. Weil wir im Süden der Niederlande in diesem Jahr sehr früh Ferien hatten, war der Platz noch schön leer und das war ein Genuss. Meine kleine Tochter hatte am 1. Juli Geburtstag und das wurde natürlich ausgelassen gefeiert. Das Vorzelt geschmückt und das Fest konnte beginnen. Es war ein warmer Tag mit einer Nachmittagstemperatur von 32 Grad.
Während dieses Urlaubs habe ich nur einen PA gearbeitet und zwar PA3AQV aus Maastricht. Das war am 9. Juli. Die schönsten Verbindungen des ganzen Urlaubs waren sicherlich mitN7ET/DU7 ein Amerikaner auf den Philippinen in CW auf 14.002 MHz um 12:12 UTC am 16. Juli und mit einem deutsch sprechenden Australier VK6BCP auf 7.095 MHz in SSB am 10. Juli um 21:56 UTC.
Beide Verbindungen wurden mittlerweile durch eine QSL-Karte bestätigt.

                         

                                               QSL Karte VK6BCP                                                                       QSL Karte N7ET/DU7

 

Weiter habe ich in diesem Urlaub einige Stationen aus Europa und den USA gearbeitet. Die entfernteste Station war W4SAA aus Texas am 14. Juli auf 14.002 MHz in CW um 11:24 UTC. Sie ist leider noch nicht bestätigt worden.
Insgesamt kann ich zufrieden auf 48 wohlverdiente CW-Verbindungen zurückblicken, natürlich im 20 und 40 Meter Band.
Dies war der Abschluss von mehreren Jahren Südeuropa im Sommer. 2002 werden wir ein ganz anderen Kurs fahren: Tschechien ist der Plan.

 

Urlaub 2002 Juli, Cerny Dul Riesengebirge Tschechien

Wie schon gesagt, 2002 besuchten wir einen anderen Teil Europas. Wir sind gen Osten gefahren. Unser Plätzchen für die kommenden 3 Wochen wurde ein kleiner Campingplatz in Cerny Dul  zwischen Vrlabi und Trutnov. Der Locator ist JO70UO.
Cherny Dul ist eine kleine Ortschaft am Fuße des Riesengebirges, mit Aussicht auf den Snežka (polnisch: Sniezka, deutsch: Schneekoppe), den höchsten Berg Tschechiens, Gipfelhöhe 1602 Meter. Der Campingplatz liegt an einem kleinen Bach und einem großen Stausee, worin einige Mutige auch schwammen. Er liegt auf ca. 640 m überm Meeresspiegel und ist somit ideal für Fernverbindungen.
Die mobile Einheit wieder aufgebaut, die Antenne wieder auf den Bock gestellt und fertig für die erste Verbindung. Sie kam am 16. Juli mit DF0HSC Udo aus Poecking zustande. Ich kannte Udo schon von verschiedenen Verbindungen daheim und so war es eine ganz vergnügliche Plauderei, hi. Sein Rapport war tatsächlich sehr stark, es war ein idealer Standort. Aus dem Wohnwagen hatte ich freie Sicht nach Westen.

                                                    

                                                                   Der Sonnenuntergang, gesehen aus dem Wohnwagen


Es war die einzige Verbindung, die ich an dem Tag gemacht habe. Am Abend tranken wir Kaffee bei Bekannten aus Eindhoven, die wir nach Tschechien begleitet hatten. In der Dämmerung zündeten wird ein kleines Lagerfeuer vor dem Wohnwagen an.
In Tschechien darf man auf vielen Campingplätzen Lagerfeuer vor seinem Zelt oder Wohnwagen machen. Das machten wir jeden Abend. Mein Sohn und der Sohn unserer Bekannten fanden das fantastisch und konnten sich so richtig ausleben. Jeden Abend kam die Frage, ob wieder Feuer gemacht werden durfte, und weil der Sommer 2002 ziemlich kalt war, hatten wir damit auch kein Problem.
Täglich unternahmen wir viel, denn die Umgebung ist sehr schön dort. Wir waren einen Tag auf der Schneekoppe, dem höchsten Berg Tschechiens. ?Frischen Mutes begannen wir mit unserem Aufstieg zum ersten Berglift, der uns auf ca. 900 Meter brachte. Dort mussten wir in einen anderen Lift umsteigen für die Strecke zum Gipfel.
Schade für uns, dieser Sessellift war wegen der Witterung geschlossen. Wir entschlossen uns den Rest zum Gipfel zu Fuß zu gehen. Es war eine lange und sehr anstrengende Kletterei, insbesondere die letzten 200 Meter, die aus eine Art Naturtreppe bestanden.

                                              

                     Anfang der Wanderung                                                          Endlich oben! PD9PSG Mein Sohn

Der Anfang der Tour sah sehr leicht aus und war es auch, bis die Steigung größer wurde. Das sieht man gut auf dem Bild: "Anfang der Wanderung". Der kleine Buckel oben auf dem Berg ist die Bergstation mit Restaurant.
Das Restaurant steht auf der polnischen Bergseite und auf dem Berg wird die Grenze zwischen den beiden Ländern mit einigen Grenzpfosten markiert. ?Mein Sohn ruhte sich auch auf einem dieser Pfosten aus (er steht hier übrigens auf der polnischen Seite).
Ich hatte mein Portofon mitgenommen um auszuprobieren, wie es dort auf 2 Meter oder 70 cm funktioniert.
Mein XYL und die Kinder, sowie unsere Bekannten, setzten sich ins Restaurant, denn es war da oben sehr kalt (nur 5 Grad) und ich begann Repeater auszuprobieren. Meine erste Verbindung führte über den Repeater von Zwickau in Deutschland, ungefähr 120 Kilometer Luftlinie entfernt.
Es blieb bei nur einer Verbindung, weil das Wetter sehr schnell schlechter wurde. Es zog ein kleiner Sturm auf mit viel Regen und die Temperatur sank auf nur noch knappe 2 Grad. Ich beschloss, mich ebenfalls ins Restaurant zu setzen.
Das Restaurant war einfach und klein, in der Mitte ein paar zusammengeschobene Tische und Sitzbänke, wo man mit mitgebrachtem Essen und Trinken saß. Hinter einer Glaswand befand sich ein "echtes Restaurant", wo man auch Essen bestellen konnte. Wir machten es wie die Ortsansässigen und hatten unsere Butterstulle. Das war viel gemütlicher.

                                     

                                                                        Auch Papa macht es sich mal bequem auf dem Posten

 

                                    

                                                               Und die XYL ist sehr froh, wieder unten zu sein

Als sich das Wetter wieder etwas gebessert hatte, traten wir den Abstieg an. Er ging ein Stück leichter als der Aufstieg, hi.
An diesem Tag sind wir ungefähr 24 km in bergigem Gelände gelaufen. Man versteht, die Kinder wollten am Abend früher ins Bett als sonst.
Am Abend machte ich noch ein paar Verbindungen: mit PY1SL aus Rio de Janiero auf 7.003 MHz.
Insgesamt ein sehr gelungener Tag.
Am nächsten Abend wollte ich mich beim Niederländischsprachigen Urlaubsnetz im 40 Meter Band anmelden. Es wird jedes Jahr mit Hingabe von Ben PA0BWX organisiert, der in Brixen im Tal in Österreich sitzt.
Einmal die Frequenz eingestellt, gab es eine Störung wegen einer Übermodulation die unwahrscheinlich war. Nachdem ich auf etwas tieferer Frequenz die Kollegen Amateure gebeten hatte, für die Runde eine andere Frequenz zu suchen, bat man mich, meinen Sender überprüfen zu lassen, weil ich das komplette 40 Meter Band zuballere. Das fand ich apart, denn immerhin saß ich in Tschechien, wie konnte ich dann in den Niederlanden das ganze Band zudrücken? Aber schon schnell wurde die Sache klar: Die bewussten Kollegen Amateure saßen in Tschechien in der selben Ortschaft. Nachdem wir mit einander gesprochen hatten, stellte es sich heraus, dass es um Arie PA4AR ging, der nicht nur im selben Ort war, sondern auf dem selben Camping und jetzt war klar, was die Übermodulation verursacht hatte. Bei mir aber auch bei Arie, wir saßen keine 50 Meter auseinander.
ach einem Stündchen konnte ich meine Neugier nicht mehr aushalten und ging Arie besuchen. Seine Antenne funktionierte eine ganze Ecke besser als meine.
Es wurde ein sehr lustiger und gemütlicher Abend mit Arie und zwei anderen Funkamateuren, die bei Arie und seiner XYL zu Besuch waren. Arie bastelte für mich einen 2 mal 10 Meter Draht bzw. 40 m-Dipol, weil dieses bekannte, alte Prinzip um ein Vielfaches besser funktioniert als meine Kenwood-Mobilantenne.
Mit Aries Antenne habe ich während des restlichen Urlaubs viele ausgezeichnete Verbindungen gemacht. Ich werde sie im nächsten Jahr ganz bestimmt wieder mitnehmen.

Urlaub August 2003 Prag Tschechien

2003 fuhren wir in die Mitte Tschechiens, 20 km südlich Prag, der Hauptstadt. Der Ort heißt Vranz nad Vladvou mit dem Locator JN79EW. Prag ist eine sehr schöne Stadt, wo wir viel Zeit verbrachten. Wir fuhren von Vranz per Zug zur Station Prag Branek und von dort weiter mit der Straßenbahn ins Zentrum. Im Zentrum konnte man wirklich Tage herumlaufen bis man alles gesehen hat.

Natürlich war es unvermeidlich die berühmte Karlsbrücke zu besuchen. Auch einmal am Abend, mit seinen unzähligen Straßenverkäufern und den Straßenmusikanten, sie musizierten sogar auf Flaschen.
In den drei Wochen habe ich leider nur 52 Stationen gearbeitet, alle innerhalb Europas. Die Antenne von Arie verrichtete wieder auf formidable Weise ihren Dienst. Ich konnte den Dipol zwar nicht so aufhängen wie in Cerny Dul, aber er funktionierte dennoch.
Der Campingplatz lag direkt an der Moldau. Ich saß schön frei in alle Richtungen. Allerdings musste ich ein paar mal den Funkbetrieb einstellen, weil es einfach zu heiß war und der IC706 nicht mehr ausreichend gekühlt wurde. Es gab Tage mit einer Außentemperatur von 36 Grad.

Und auch hier erlebte ich wieder eine "Störung".
Nach einiger Recherche entdeckte ich, dass im Nachbardorf etwa 50 Meter weiter, auf einem kleinen Hügel,
OK1AHM wohnte, der mit etwas mehr Leistung arbeitete als ich.?Ich nahm Kontakt mit ihm auf und das führte zu sehr angenehmen QSOs.
Am Abend wurden wieder mehrere Lagerfeuer und BBQs auf dem Campingplatz organisiert. Sonst habe ich nicht viel mit dem Hobby gemacht. Das Wetter war zu schön und die Umgebung war sehr sehenswert.

                                  

                                                          Blick auf die Karlsbrücke

 

Urlaub August 2004 Trebon Tschechien

 

Zur Information: Am 3. November 2004 hat mein Sohn die Prüfung für die ‑N-Sendelizenz  bestanden und es wurde ihm das Call PD9PSG zugeteilt.

Fortsetzung folgt

Übersetzung: Richard W. Born und Reiner Leuckel DK2OO


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Auch das nächste Mal Kurzwelle im Urlaub und Kurzwelle im Auto, CU 73 Peter de PA3GUU

Last update 01-04-2005 11:29 UTC by Pascal Smit

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